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US-Schulen: Weniger gefragt bei Ausländern
News Bärbel Schwertfeger - 19.11.2009
Die Dominanz der USA im Bereich der Business-Ausbildung schwindet. Immer mehr Ausländer entscheiden sich für ein Studium in anderen Teilen der Welt. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Graduate Management Admission Council.
So stieg die Nachfrage nach Managementausbildung in Asien von 2005 bis 2009 um 75 Prozent. In Europa waren es 25 Prozent, in Nordamerika 30 Prozent und im Mittleren Osten und Afrika 43 Prozent. Lateinamerika konnte dagegen lediglich ein Plus von 18 Prozent verbuchen. Die Angaben basieren auf der Zahl der Studenten, die den Graduate Management Admission Test (GMAT) absolviert haben, der bei den meisten der Topschulen zu den Zulassungsvoraussetzungen gehört.
Die Zahl der GMAT-Absolventen erreicht dieses Jahr mit 265.613 Teilnehmern einen Rekord und stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozent. Erstmals kam mehr als die Hälfte der Testteilnehmer nicht aus den USA. Gleichzeitig sank die Zahl der Ausländer, die ihr Testergebnis an amerikanische Schulen schicken ließen, auf 59 Prozent. 2008 waren es noch 65 Prozent und 2000 sogar noch 75 Prozent.
Ausländer, die früher in die USA stürmten, werden heute von der schwachen Wirtschaft, die schlechteren Jobaussichten und den Restriktionen bei der Vergabe einer Arbeitserlaubnis abgeschreckt. Zudem gibt es inzwischen immer mehr sehr gute Business Schools außerhalb der USA.
www.gmac.com

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