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IMD: Mehr handlungsorientiertes Lernen und Leadership

Das IMD in Lausanne erweitert in seiner neuen MBA-Klasse, die im Januar begann, den Anteil an handlungsorientiertem Lernen und Leadership. Die neue Klasse hat 90 Studenten mit 42 Nationalitäten. Fast 25 Prozent der Studenten sind Frauen.

“Die Welt braucht mehr Führungskräfte, die eine nachhaltige positive Wirkung schaffen können”, sagt Professor Martha Maznevski, Direktorin des MBA-Programms. “Daher sind reale Erfahrungen, die den Kontext, die Wirkung und die Gemeinschaft in einem komplexen Umfeld berücksichtigen, wesentlich für ein MBA Curriculum. Deshalb legen wir auch im MBA in verschiedenen Bereichen einen so großen Wert auf handlungsorientiertes Lernen.”

Handlungsorientiertes Lernen umfasst inzwischen 32 Prozent der Unterrichtstunden und hat drei Teile: 

Die Entdeckungsexpedition nach Südafrika: Der Trip ermöglicht es den Teilnehmern, direkt mit kleinen und mittleren Firmen zusammenzuarbeiten , um deren gegenwärtige Geschäftsprozesse zu verbessern, dem Managementteam Know-how zu liefern, die Finanzierung der Firma zu untersuchen und die besten Praktiken im Marketing, Personalmanagement und operativen Bereich zu nutzen.

Internationale Beratungsprojekte: Teams aus MBA Studenten arbeiten – mit Unterstützung der Professoren – gemeinsam mit dem Topmanagement von internationalen Unternehmen an strategischen Fragen. Die Firmen zahlen für die Projekte und sind oftmals Stammkunden. Sie können auch einen Projekt-Bonus zahlen, der dann dem IMD Alumni Stipendien-Fond zufließt. Viele Firmen machen den am Projekt beteiligten MBA-Studenten danach auch ein Jobangebot.

Entrepreneurship Projekt: Die Teilnehmer helfen einem realen Start-up-Unternehmen bei der Erarbeitung des Geschäftsplans oder einzelner Komponenten davon. So erleben sie hautnah, wie es ist, ein Unternehmen zu gründen und ein unstrukturiertes Projekt mit vagen Zielen zu managen.

Auch in den Wahlkursen können die MBA Studenten handlungsorientiert lernen. Neu ist das individuelle Projekt, bei dem die Studenten an einem eigenen Thema (Geschäftsplan, Social-Entrepreneurship-Projekt etc.) arbeiten. 2009 gab es einen Wahlkurs, in dem die Klasse nach Bangladesh reiste, um Einblicke in die Innovation in Entwicklungsländern zu bekommen.

Schließlich können die MBA Studenten erneut am Flagschiff-Programm des IMD, dem Orchestrating Winning Performance Programm, teilnehmen und dort gemeinsam mit Managern zu lernen und mit Team aus Firmen an innovativen Ideen für deren spezifische Herausforderungen zu arbeiten.

Die zweite Säule des IMD MBAs ist Leadership. Es umfasst drei wesentliche Entwicklungsebenen: Persönlichkeitsentwicklung, Teamarbeit in fünf verschiedenen, multikulturellen Teams während des Studienjahres, die von professionellen Coaches uns Psychoanalytikern begleitet wird, und Studieninhalte zur Mitarbeiterführung.

"Dieser hochgradig experimentelle Abschnitt macht die Teilnehmer selbst zu Fallstudien. Individuen können andere nur dann zu großen Erfolgen führen, wenn sie selbst ein tiefes Verständnis von ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrer Interaktion mit anderen haben", betont Professor Maznevski.

Die MBA-Klasse am IMD hat 90 Studenten mit 42 Nationalitäten und besteht aus einer ungewöhnlichen Mischung verschiedenster Profile, darunter Diplomaten, Ärzte und Anwälte. Ihr Alter liegt zwischen 26 und 36 Jahren und fast 25 Prozent sind Frauen.

http://www.imd.ch/programs/mba/index.cfm
Klassen-Blog: http://blogs.imd.ch/mba/default.aspx

  • ThumbnailIMD
    Full-Time MBA

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