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GRE: Wharton zieht nach
Business Schools Barbara Ward - 31.07.2009
Obwohl es auf der Website zum Wharton MBA noch klar und deutlich heißt, dass kein Aufnahmetest vergleichbare Ergebnisse zum GMAT liefere, hat sich die Wharton School laut einem Artikel im US-Magazin BusinessWeek nun dazu entschieden, künftig auch das Graduate Record Exam (GRE) für die Aufnahme in ihr MBA-Programm zu akzeptieren.
Die Top-Schulen
Damit steht Wharton nicht alleine: MIT und Stanford haben bereits vor einigen Jahren den GRE offiziell für das Bewerbungsverfahren ihrer MBA-Programme zugelassen, dieses Jahr folgten nun auch Harvard und Darden dem Trend. Mit diesen starken Zugpferden erwartet der Educational Testing Service (ETS) einen sprunghaften Anstieg der Akzeptanz des GRE an Business Schulen weltweit.
Traditionell entwickelte ETS für das Graduate Management Admission Council (GMAC) den GMAT, der lange der einzige und unangefochtene Standardtest bei der Zulassung zu einem MBA-Studium war. Seit 2006 arbeitet GMAC aber mit einem anderen Anbieter zusammen, so dass ETS - nun befreit von Wettbewerbsklauseln – den ebenfalls im Hause entworfenen GRE bei Business Schulen anbieten und bewerben darf.
GRE versus GMAT
Der GRE wurde bisher als Aufnahmetest für Master- und PhD-Programme verwendet. Testablauf und Inhalt sind in weiten Teilen ähnlich zum GMAT-Verfahren: Grundsätzlich werden in einem drei- bis vierstündigen Verfahren Leistungen im analytischen Schreiben, das Sprachverständnis und die mathematischen Fähigkeiten der Teilnehmer bewertet.
Die Gründe für die plötzliche Beliebtheit des GRE liegen eher in den Rahmenbedingungen: Laut ETS ist der GRE in 165 Ländern weltweit verfügbar, der GMAT nur in 110. Darüber hinaus kann der GMAT nur computer-basiert absolviert werden, während für das GRE in Ländern mit eingeschränktem Zugang zu Computern auch klassische Testverfahren auf Papierbögen angeboten werden. In 2011 soll das GRE auch internet-basiert absolviert werden können.
Ein weiteres Plus sind die niedrigen Gebühren. Der GRE ist mit 150 bis 205 US-Dollar deutlich günstiger, als der GMAT (250 US-Dollar). Sogar mit Finanzierungshilfen beim Nachweis wirtschaftlicher Schwierigkeiten wird beim GRE kräftig geworben. Damit ist der GRE für internationale MBA-Studenten oder Bewerber mit einem weniger klassischen Profil attraktiver.
Neue Studenten, mehr Ergebnisse
Die Schulen versprechen sich durch die Akzeptanz beider Testverfahren eine vielfältigere und größere Bewerberschar als bisher. Außerdem wird der Ruf nach einem Bewertungsverfahren der sogenannten Soft Skills, also den sozialen Kompetenzen, bei den Business Schulen immer lauter. Denn Führungsstil und Personalmanagement nehmen in MBA-Programmen an Bedeutung zu, dafür sind aber nicht nur intellektuelle Fähigkeiten, sondern auch das persönliche Entwicklungspotenzial der Studenten von Nöten. GMAC hat dafür bereits über 200 mögliche Verfahren überprüft, von denen aber keines die strengen Kriterien erfüllen konnte, so Wilson, Präsident und CEO des GMAC-Rates, gegenüber BusinessWeek.
Währenddessen bietet ETS bereits seit letztem Monat in Ergänzung zum GRE-Ergebnis den Personal Potential Index (PPI). Ohne weitere Kosten können die Teilnehmer einen Online-Test absolvieren, der sechs maßgebliche Persönlichkeitsmerkmale misst, die in Zusammenarbeit mit Business Schulen entwickelt wurden.
Auch der GMAC hatte im April eine grundlegende Überarbeitung der Testinhalte im Hinblick auf eine breitere, internationale Ausrichtung angekündigt. 740 Schulen wurden bisher zur Verbesserung des GMAT befragt. Den „Next Generation GMAT“ soll es ab 2013 geben. Das Rennen zwischen den beiden Aufnahmetests geht also gerade erst in die nächste Runde.

Actually I reached to this link from GRE at Wikipedia where it says the there is some offer of financial assistence in paying the GRE fee for the applicants. I need this . Please acknowledge in this regard.