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GMAC: Deutsche Schulen beliebter
Orientierung Bärbel Schwertfeger - 30.07.2008
Europäische MBA-Interessenten wollen am häufigsten in den USA, Großbritannien und Frankreich studieren. Bei den Deutschen liegen die amerikanischen Business Schools nach wie vor an der Spitze, gefolgt von den deutschen Schulen.

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Das geht aus dem neuesten Bericht des Graduate Management Admission Council (GMAC) über die Teilnehmer am Graduate Management Admission Test (GMAT) von 2003 bis 2007 hervor. Der GMAT ist eine der Zulassungsvoraussetzungen bei vielen MBA-Schulen weltweit. Die Ergebnisse werden direkt an die vom Testteilnehmer gewählten Schulen geschickt.
42,3 Prozent aller europäischen Testteilnehmer wollen dabei in die USA. 2003 waren es noch 47,8 Prozent. Mit großem Abstand folgt Großbritannien (15,2 Prozent) und Frankreich (12,9 Prozent). An vierter und fünfter Stelle stehen Griechenland (5,4 Prozent) und Spanien (5,0 Prozent). Deutschland liegt mit 1,9 Prozent auf Platz 10.
Anders sieht es aus, wenn man die Zahl der nach Europa verschickten Testergebnisse von allen GMAT-Teilnehmern weltweit betrachtet. Hier führt mit großem Abstand Großbritannien mit 22.233 Tests, gefolgt von Frankreich mit 12.851. Deutschland landet immerhin auf Rang 8
Tests: Deutschland an dritter Stelle
Was die Zahl der in Deutschland absolvierten Tests angeht, steht Deutschland mit 1966 Tests nach Großbritannien (3087) und Frankreich (2246) an dritter Stelle in Europa vor Griechenland (1496) und Italien (1146). Das entspricht etwa dem Niveau von 2004. Die größten Zuwächse haben Italien, die Niederlande und Belgien.
Dabei bewarben sich 45,5 Prozent der deutschen MBA-Interessenten für ein Studium in den USA, ein Rückgang von neun Prozentpunkten gegenüber 2003. An zweiter Stelle stehen Business Schools in Deutschland, die damit einen leichten Gewinn von 9,5 auf 11,2 Prozent verzeichnen. Platz drei nehmen die britischen Schulen mit 8,8 Prozent ein. Es folgen die Niederlande, Frankreich und die Schweiz. Bei den Schulen steht Insead an erster Stelle.
Bei den MBA-Interessenten aus anderen europäischen Ländern schafft es Deutschland bei den Griechen, Russen und Italienern unter die zehn weltweit beliebtesten Länder.
