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FT Ranking: Kooperationsprogramme punkten
Orientierung Bärbel Schwertfeger - 27.10.2008
Im neuen weltweiten Ranking der Executive MBA Programme belegt der gemeinsame EMBA-Global der Columbia Business School und der London Business School den Spitzenplatz. Bestes Programm mit deutscher Beteiligung ist erneut der Kellogg-WHU Executive MBA auf Rang 12.
Dass ausgerechnet das Programm zweier extrem finanzlastiger Schulen aus den derzeit gebeutelten Finanzplätzen New York und London als weltweit bestes EMBA-Programm gekürt wurde, zeigt vor allem eines: Die Finanzkrise hat das neueste Ranking noch nicht eingeholt. Schließlich wurden die Daten auch vor dem Börsen-Absturz erhoben, und die Gehaltszahlen beziehen sich auf die letzten drei Jahre. Denn punkten konnte der EMBA-Global vor allem mit dem hohen Gehalt von durchschnittlich 295.000 Dollar und dem Gehaltszuwachs von 110 Prozent.
Mit sechs europäischen Schulen und vier Programmen mit europäischer Beteiligung unter den Top 20 ist Europa zunehmend dabei, die Vorherrschaft der US-Schulen zu brechen.
Im Aufwind befinden sich auch die asiatischen Schulen. Die Chinese University of Hongkong belegt Platz 11, die National University of Singapore Platz 20 und die China Europe International Business School (Ceibs) in Shanghai Platz 23.
Beste europäische Schule ohne Partner-Programme ist erneut das Instituto de Empresa (IE) in Madrid auf Platz 5, gefolgt von Insead. Das IMD konnte sich von Platz 20 auf Platz 14 verbessern.
Auf Anhieb auf Rang 52 schaffte es die Wirtschaftsuniversität Wien, die das erste Mal im Ranking vertreten ist. St.Gallen sackte dagegen um zehn Plätze ab auf Rang 60.
Kellogg-WHU Executive MBA
Bestes Programm mit deutscher Beteiligung ist erneut der Kellogg-WHU Executive MBA, den die WHU - Otto Beisheim School of Management in Vallendar seit elf Jahren zusammen mit Kellogg in Chicago anbietet, auf Platz 12. Vier Plätze einbüßen musste das Gemeinschaftsprogramm der amerikanischen Purdue University, zusammen mit der holländischen TiasNimbas Business School, der Central European University in Budapest und der Gisma Business School in Hannover. Es landete auf Platz 15. Beim Anteil des Unterrichts, der außerhalb des Heimatlandes der Schule durchgeführt wird, belegt der Studiengang sogar Platz 1 weltweit.
Mit Rang 19 (im Vorjahr 22) schaffte es die ESCP-EAP European School of Management, die auch in Berlin vertreten ist, erstmals unter die Top 20. Auch der Essec-Mannheim Executive MBA, den die der Mannheim Business School zusammen mit der Pariser Essec Business School durchführt, konnte sich verbessern und erreicht Platz 25 (im Vorjahr 26).
Das Ranking zum Download: www.ft.com
