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Fokus Karrierewechsel

Deutsche, die sich für ein MBA-Studium interessieren, streben häufiger einen Wechsel ihrer Funktion und Branche an als Interessenten in Lateinamerika oder Asien.

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Michael Faust - Fotolia.com

Das ergab eine Umfrage von The MBATour bei deutschen MBA-Interessenten und Studenten. Unterschieden wird dabei auch nach Interessenten, die ihren MBA im Ausland oder in Deutschland erwerben möchten.

29 Prozent derjenigen, die ein MBA-Studium im Ausland anstreben, planen an einen grundlegenden Karrierewechsel mit einem Job in einer anderen Funktion und Branche. Bei den Interessenten an einem deutschen MBA-Abschluss sind es 28 Prozent.

Ihren bisherigen Karriereweg fortsetzen wollen lediglich 43 Prozent der am Auslands-Studium Interessierten und 53 Prozent derjenigen, die ein MBA-Studium in Deutschland planen. Damit ist die Wechselfreudigkeit ähnlich hoch wie in den USA (43 Prozent). In Asien liegt der Anteil derjenigen, die ihrem bisherigen Karriereweg treu bleiben wollen, bei 57 Prozent, in Lateinamerika sogar bei 78 Prozent.

Zeitliche Belastung bereitet Kopfzerbrechen

Gefragt wurde auch nach den Befürchtungen der MBA-Interessenten. Am meisten Kopfzerbrechen bereiten den Deutschen dabei die zeitliche Belastung durch das Studium und die Finanzierung. Interessanterweise ist das Thema Geld bei denjenigen, die ein MBA-Studium in Deutschland anstreben, noch belastender (31 Prozent) als bei denjenigen, die ins Ausland gehen wollen (27 Prozent).

An dritter Stelle steht bei beiden Gruppen die Angst, einen Job nach dem Studium zu finden. Wer im Land bleibt, hat zudem häufiger Zweifel an seinem akademischen Erfolg (9 Prozent versus 5 Prozent).

TheMBATour veranstaltet weltweit MBA-Messen und kommt im Januar und Februar auch in Frankfurt und Düsseldorf.

www.thembatour.com

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